Rudolf L. Reiter - Gegen den Strom

226 ist, neu zu bauen als Altes zu sanieren. Kurz hinter Stralsund beginnt der Rügen-Damm. Er führ t uns auf die Insel. Es ist 20.20 Uhr. Wir tanken kurz auf, noch 20 km bis Sassnitz. Kurz nach 21.00 Uhr. Ankunft in Sassnitz. Wir sind am Ziel. Eine Hotelburg erwar tet uns. Die Stadt selber - eine Ansammlung hässlicher Häuser. Aber uns tröstet unser Rudolf L. Reiter „Unendliches Leben wogt mächtig in mir...“ Öl auf Leinwand, 160 x 120 cm, 2014 „Willkommens-Festmahl“, das wir uns am Ende dieses langen Tages zugute kommen lassen. Später dann noch ein kurzer Spaziergang runter zum Hafen. „Schnupper“-Kontakt mit dem Meer. Dann geht es zurück zum Hotel, ein letz ter Schlum- mer trunk und ab in die Kisten. Dienstag, 10.September 1991 Schlechte Nachricht beim Frühstück: das Hotel ist überbelegt, eine Verlängerung um 1 oder 2 Nächte nicht möglich. Grosse Zimmersuche. „Villa Aegi “ - ein schönes Hotel, aber leider ausgebucht. Dann das Hotel „Nordland“. Unser Eindruck: der „Stasi-Geruch“ durchzieht alle Räume. Der Parkplatz-Mann weiß Rat: er hat einen Freund mit super Zimmern ganz in der Nähe. Es erwar tet uns Kohlenpott-Milieu der 30er Jahre. Dre- ckige, verwahrloste Mietskasernen. Mittendrin unser Einfami-

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