Rudolf L. Reiter - Gegen den Strom

205 Rudolf Steiner, Wandtafelzeichnungen In vielen seiner Vorträge pf leg- te Rudolf Steiner während des Sprechens an die Tafel zu zeichnen oder zu schreiben, entweder um einen Begriff, einen Namen, eine Jahreszahl hervorzuheben, oder um ei- nen komplexen Sachverhalt anhand eines Schemas aufzu- schlüsseln oder auch nur, um einen Gedanken wie durch eine Geste zu beleben. Häu- f ig wurden zunächst einfach angelegte Skizzen oder Sche- mata im Laufe des Vortrags immer weiter ausgestaltet, so dass schließlich, wie es von einigen Zuhörern überliefert wurde, ein imaginativ far- big-f ließendes Gesamtbild ent- stand, das als die Umwand- lung des gesprochenen Wortes in ein unmittelbar bildhaft anschauliches Element erlebt werden konnte. R. L. Reiter „Der verurteilte Mime“ oder „Das Ende steht vor dem Anfang“ Öl auf Leinwand, 100 x 260 cm, 2013 R. L. Reiter „Rudolf Steiner“ Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm, 2013

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