Rudolf L. Reiter - Gegen den Strom

185 Originallithograf ie „Victoria III“, Roth-Händle-Edition Hamburg, 1978, 1-300 zu Rate gezogen. Er verfeiner t Offsetdruck, Siebdruck, Tief- druck, Lichtdruck und Heliogravure nach konvenzionellen Me- thoden, schafft sich einen großen Namen als Reformer der Druckgrafik. Die Welt-Buchmesse 1988, der Künstler R. L. Reiter schafft Meisterwerk der zeitgenöschischen Druckgrafik. 1979 reist Reiter nach London um für Christies Contempo- rary Ar t die Lithografie „Ballettstunde„ 1/50 zu erstellen. Ei- nen auf sieben Jahre laufenden Beraterver trag lehnte er ab. 1980 und 1981 schafft Reiter für die Münchner Madam Editi- on die Lithografien „Wenn der Nebel steigt„ und die 16-far- bige Grafik „Victoria„ beide Editionen entstehen im Pariser Druckatelier Gourdon. 1982 erscheint der vier teilige Lithografie - Zyklus „Wiederge- bur t„ bei “New Ar t“ in Bad Homburg. 1983 reist Reiter nach New York um im Auftrag der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft zwei Grafiken für die Steuben-Edition zu erstellen. Im Sommer 1984 schafft er mit Hilfe der Kraft der Sonnen- strahlen die Graphik „Lichtfelder“ auf dem Vorfeld des Flug- hafens München. Es ging darum, die stumme Materie sprechen zu lassen und durch kosmische Energien sowie die Ideen und Gesten des Künstlers ihrer Trägheit zu entreißen und spre- chen zu lassen. Reiter nutz t das Sonnenlicht für die Belichtung

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