Rudolf L. Reiter - Gegen den Strom

168 8 Fotoserie zu n.s. Ölbild „Viktoria“ Was für Andrew Wyeth die Helga-Bildnisse sind, ist für Reiter von 1971 bis 1985 der Viktoria-Zyklus. Mit der Gebur t seiner Tochter Viktoria 1977 und dem gleichnamigen Zyklus – der viel- leicht nie ganz abgeschlossen sein wird – begann Reiters Sieges- zug in der internationalen Kunstszene. Weit über die Grenzen Deutschlands hinaus sind die Viktoria-Gemälde als bedeutende Werke des 20. Jahrhunder ts und souveräne Zeichen der Aus- drucksmöglichkeiten des deutschen Realismusses bekannt. Zwischen Tradition und Moderne angesiedelt, greifen die Bilder uralte Bedeutungsfelder – die Frau als Allegorie der Natur –

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